Unser Wohnmobil platzt im Einsatz fast! So organisieren wir alles fĂŒr die Dakar
Heute gehtâs um ein Thema, das man erst versteht, wenn man wirklich drauĂen unterwegs ist: Stauraum. Denn ja: Der X-PEDITION fĂ€hrt sich brutal gut und funktioniert â aber in Saudi-Arabien waren wir nicht âim Urlaubâ.
Wir waren mit dem Team unterwegs, haben produziert, getestet, geschraubt â und hatten dementsprechend auch Zeug dabei wie sonst keiner. Ergebnis: Stauraum am Limit.
Real Talk: Zu zweit reichtâs â aber nicht mit Dakar-Equipment
FĂŒr zwei Personen ist das Konzept grundsĂ€tzlich stark. Aber: Wir hatten exorbitant viel dabei. Und dann wirdâs eng.
- jedes Fach ausgenutzt
- Heckgarage komplett voll
- Bad war bei uns nicht mehr wirklich Bad, sondern Abstellkammer
- morgens/abends umschichten: Bett â Sitze â Bett
Wichtig: FĂŒr einen normalen Urlaub ist das mehr als ausreichend. Bei uns warâs einfach Extremfall.
Was bei uns alles rein musste (und sonst niemand dabei hat)
Nur mal als Eindruck, warum es so voll war:
- Kamera-Cases (wasserdicht, stoĂfest)
- Ladekabel, Netzteile, Actioncams, Saugnapf-Halterungen
- Ersatzteile & Technik: Sicherungen, Luftfilter, KĂŒhlwasser, Ăl, AdBlue
- Tools: Abschleppseil, Starterkabel, Spanngurte
- Sicherheitszeug: First Aid Kit, Feuerlöscher, Warnwesten
- WĂŒstenkram: Spaten, Wasser, Kanister
Und genau bei sowas merkst du, ob ein Stauraum-Konzept wirklich clever ist.
Was richtig gut gelöst ist
Ein paar Details haben wir im Alltag echt gefeiert:
- viele kleine FĂ€cher und Ablagen (auch vorne im Fahrerhaus)
- drauĂen arbeiten: Steckdosen/USB + kleines Licht direkt griffbereit
- Stauraum hinten plus Technik sauber integriert (Ladebooster, Verkabelung etc.)
Was nervt im Extremfall
Wenn alles voll ist, kommen die echten SchwÀchen raus:
- Frischwassertank-Zugang: Wenn du dran musst, musst du erstmal ausladen
- Gasflasche (5 kg): im Prinzip nice, aber bei unserem Setup hÀtten wir den Platz teilweise lieber als Stauraum genutzt
- Toilette verschieben: theoretisch möglich â praktisch bei uns blockiert (weil die KĂŒhlbox auf dem Podest stand)
- Montage-Detail: eine Kiste war erst falsch montiert, dadurch lieà sich ein Sitz nicht drehen (lösbar, aber nervig)
Unsere Gedanken nach der Reise: Was wĂŒrden wir Ă€ndern?
Nach 20 Tagen WĂŒste kommt automatisch die Frage: Was braucht man wirklich â und was ist Luxus?
Wir waren uns ziemlich einig:
- Bad ist geil, aber im Camp haben wir es selten genutzt
- KĂŒche könnte kleiner sein (Gas + Induktion ist schon viel)
- weniger Fix-Einbauten = mehr flexibler Stauraum
Am Ende istâs Geschmackssache: Der eine will sein eigenes Klo immer. Der andere sagt: âGib mir Platz und Funktion.â
Fazit
Stauraum im X-PEDITION reicht locker â solange du normal reist. Bei uns warâs Dakar-Extremfall: viel Technik, viel Equipment, viel Pflichtkram â und dann bist du sehr schnell am Anschlag. Aber genau das war auch der Test: nicht hoffen, sondern wissen. Und dafĂŒr hat das Konzept insgesamt richtig gut funktioniert.